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Die KI-Ampel: Schlüsselschritte für den sicheren Technologieeinsatz im Unterricht

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Die KI-Ampel: Entspricht deine Bildungseinrichtung der Gesetzgebung?

Die KI-Ampel: Entspricht deine Bildungseinrichtung der Gesetzgebung?

Wir wissen, die Versuchung ist groß. Du entdeckst eine neue KI-Anwendung, die dir Stunden bei der Unterrichtsplanung oder der Korrektur von Prüfungen sparen kann, und möchtest sie am nächsten Tag mit deinen Schülern ausprobieren. Das ist eine natürliche Reaktion, aber im Bildungsbereich darf Innovation niemals der Gesetzgebung vorausgehen.

Der Einsatz jeglicher Technologie im Unterricht ist keine Entscheidung, die leichtfertig getroffen werden sollte. Hinter jeder kostenlosen App stehen Nutzungsbedingungen, die die Privatsphäre von Minderjährigen gefährden können.

Um eine sichere, ethische und genehmigte Nutzung zu gewährleisten, haben wir bei ORBYS die 4 Schlüsselschritte definiert, die jede Einrichtung prüfen sollte, bevor sie einer neuen Technologie grünes Licht gibt.

Die 4 Schritte zur Legalisierung von KI im Unterricht

Die 4 Schritte zur Legalisierung von KI im Unterricht

1. Konsultiere immer offizielle Kataloge

Jede Anwendung, die du mit deinen Schülern nutzen möchtest, muss vorher auf den offiziellen Portalen deiner autonomen Region oder deines Ministeriums geprüft und genehmigt sein. Ein Beispiel ist das Portal Appsedu in der Region Valencia. Prüfe vor der Nutzung einer App ihren Namen und den Status der “Ampel”:

Ampelfarbe Offizieller Status Was bedeutet das für Lehrkräfte?
🟢 Grün Genehmigt Du kannst sie bedenkenlos gemäß den Richtlinien der Schule verwenden.
🟡 Gelb Bedingt Erfordert die Einhaltung bestimmter Bedingungen, z. B. die ausdrückliche Zustimmung der Eltern.
🔴 Rot Nicht genehmigt Die Nutzung ist in der Schule strengstens verboten.

2. Schütze den digitalen Fußabdruck deiner Schüler

Als Lehrkraft oder Schulleitung darfst du die Nutzung nicht genehmigter Tools nicht verlangen. Ein häufiger und schwerwiegender Fehler ist es, Schüler zu verpflichten, persönliche Konten (mit ihrer E-Mail-Adresse) bei externen KI-Diensten zu erstellen, die nicht den rechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben entsprechen. Ist das Tool nicht offiziell, darf es nicht verpflichtend sein.

ORBYS KI-Ampel Bild 1

3. Verwalte Lizenzen auf Schulebene

Digitale Anarchie (jeder Lehrer kauft oder nutzt Apps selbstständig) stellt ein Risiko für die Einrichtung dar. Hier ist ein weiterer Artikel über die realen Risiken von KI im Bildungsbereich, da der Kauf von KI-Lizenzen zentralisiert werden muss und mit dem IT-Koordinationskatalog der Region übereinstimmen sollte (z. B. über DELEGATIC). So wird sichergestellt, dass die Datenverarbeitungsverträge der europäischen DSGVO entsprechen.

4. Nutze KI als persönlichen Assistenten (Regel „Null Daten“)

Wenn ein Tool noch nicht für Schüler genehmigt ist, bedeutet das nicht, dass du es nicht selbst nutzen kannst! Du darfst autorisierte KI persönlich einsetzen, um deine Arbeitslast zu verringern: Ideen für Projekte generieren, Bewertungsraster erstellen, Unterrichtseinheiten strukturieren oder Texte anpassen.

  • Die gesetzliche Grenze: Du darfst sie nur verwenden, wenn keine identifizierbaren Schülerdaten eingegeben werden (Namen, Akten, familiäre Situationen oder besondere Bildungsbedarfe).

Innovation ja, aber mit Sicherheit

Innovation ja, aber mit Sicherheit

Bei ORBYS wissen wir, dass Technologie der Motor des Klassenzimmers der Zukunft ist, aber die Karosserie, die die Passagiere schützt, ist Datensicherheit. Setze keine undurchsichtigen Apps ein. Wenn du für eine sichere, digitale Lernumgebung gerüstet sein willst, sind wir hier, um zu helfen.